Abbildung oben: Timeline der frühen LowCost-Reihen: LC und Performa 5xx/6xx und des nur in den USA in geringer Stückzahl verkauften MacTV.
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Die Entwicklung spezieller Produktreihen zeugen von diesen Setzungen in der Firmenpolitik: die Classics, die LC-Reihe, die Performa-Reihe und - in jüngerer Zeit - die iMacs bzw. iBooks, aber auch die iPods. Ob solche Ausrichtungen der Fa. Apple zuträglich sind, darüber läßt sich streiten. Obwohl ich selbst eine ganze Reihe solcher Massenmarkt-Rechner eingesetzt hatte, halte ich insgesamt diese Ausrichtung wegen des immensen Entwicklungsaufwandes für Low-End-Produkte bei geringerer Gewinnspanne eher als wirtschaftlich nicht förderlich für das Unternehmen Apple.
Eine erste Offensive dieser Art startete Apple im Oktober 1990 als gleich drei Rechern des Low-Cost-Sektors vorgestellt wurden: der kompakte Macintosh Classic, der vollkommen neuartige Macintosh LC und sein großer Bruder der Macintosh IIsi. Während der im doppelthohen LC-Gehäuse doch noch relativ kleine (s = small) Mac IIsi mit eignem Video-Speicher (= i) eher höherwertige MacintoshII-Modelle "kannibalisierte", haben die Classic-Reihe und LC-Reihe Apple sicherlich neue Käufer, vorallem Office- und Home-Anwender, erschlossen.
Zur zweiten Offensive kam es dann mit der Einführung der Performas 5xx und 63x. Voherige Performas waren eben nur umbenannte Classic- bzw. LC-Rechner. Die besondere Bedeutung der Performas 5xx und 63x lag in ihrer richtungsweisenden Konzeption als Multimedia-Rechner.
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