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Zum Centris 610 habe ich ein durchaus zwiegespaltendes Verhältnis: wie seine Vorgänger-Rechner mit der gleichen Lokalisierung im Preisspektrum (IIsi/vi/vx) war er weder Fisch noch Fleisch: Weder ein Low-cost-Rechner, der preislich mit den Dosen konkurrieren und die gleichen Aufgaben wie diese erfüllen konnte noch ein wirklicher Highend-Produktionsrechner. Den Vorgängern gegenüber hatte er allerdings ein sehr elegantes Desktop-Gehäuse, das etwas von der Liebenswürdigkeit des LCs aufnahm. Zudem war der Centris der erster Midrange-Rechner, der über einen Prozessor aus der 68040-Familie verfügte, allerdings den 68LC040 und der in den leistungsfähigeren Ausstattungsvarianten von Werk aus mit einem CD-Laufwerk ausgestattet war. Zwar kostete ein Centris 610 8/230/CD (ohne Monitor und Tastatur) nach der Apple Preisliste von 25.3.1993 immer noch DM 7.250,00 brutto, war damit aber für junge Grafiker deutlich erschwinglicher als z.B. ein Quadra 800 8/500/CD, der erst für DM 14.800,00 zu haben war, aber auch über ein Towergehäuse, einen echten höher getakteten 68040-Prozessor mit integrierter FPU, doppelt so großem VRAM, eine größere Festplatte und 3 NuBus-Steckplätze verfügte.
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