Das Powerbook 150 war das letzte tragbare Gerät des unteren Preis-Segments mit 68030-Prozessor. Mir ist kein PowerBook der frühen Jahre bekannt, das so umstritten ist wie das PowerBook 150. Meineserachtens zu Unrecht. Zwar war das PB 150 arm an Schnittstellen, denn es ist das einzige PowerBook ohne ADB-Schnittstelle. Wirklich fehlt diese Schnittstelle allerdings nur jenen Anwendern, die daran andere Erweiterungen als Tastaturen (z.B. Dongle) anschließen wollten, den die Tastatur des 150 ist durchaus hochwertig. Auch das Display (4 Graustufen) wurde dem PB 150 zum Vorwurf gemacht. Dabei konnte dieses im Unterschied zu den monochromen seiner unmittelbaren Vorgängern (140, 145,145b) sogar 640x480 - gegenüber 640x400 - Bildpunkte darstellen.
Der Arbeitsspeicher war erweiterbar auf 40 MB (!, so weit konnten in dieser Zeit nicht mal die PB5x0 erweitert werden, nur das Duo 280/c und das spätere PB 190/cs hatten bei den 68xxx-PBs gleich viel) .
So unterschied sich das 150 in der Leistungsfähigkeit deutliche von den Vorgängern und war gegenüber den mit den 040-Prozessoren leistungsfähigeren Highend-PowerBooks der 500er Reihe deutlich kostengünstiger. Ich betrachte noch heute das PowerBook 150 als eines jener mit einem ungewohnlich gutem Preis-Leistungsverhältnis, zudem sicherlich noch die Größe der verbauten Festplatten (120 - 250 MB) beitrug. Bei den Festplatten handelte es sich allerdings das erst Mal um IDE-Platten, die in PowerBooks eingesetzt wurden.